Jahresrückblick 2011

Minikreuzfahrt zu den Toskanische Inseln „Giglio“ und „Giannutri“

Wir schreiben das Jahr 2011, als eine kleine, illustere Reisegruppe sich am 18. Juli auf den Weg nach Castiglione della Pescaia macht, um an einer Minikreuzfahrt zu der „Lilieninsel – Giglio“ und zu der „Liebesinsel Gianutri“ teil zu nehmen.

Der Tag ist herrlich, nur etwas windig, doch das stört niemanden!

Zur Auswahl gibt es normalerweise 2 Schiffsgesellschaften. Bedingt, durch den etwas stärkeren Wind an diesem Tag, fährt nur eine der beiden, da deren Boot größer und einem eventuell etwas stärkerem Seegang ohne Probleme gewachsen ist.

 

 

 

So bleibt uns die Wahl der Qual erspart und wir begeben uns zur Yacht der „Blu Navy“.

Abfahrt in Castiglione della Pescaia 8:45 Uhr (täglich außer Dienstag und Freitag), geplante Rückkehr 19.30 Uhr

Preis für das Ticket: 35,00 Euro pro Person, inklusive Mittagessen an Bord (Kinder bis 5 Jahre frei)

In der Vorsaison (nach dem 03. September und vor dem 10.Juli) kostet das Ticket übrigens nur 25,00 Euro, jedoch ohne Mittagessen (Kinder bis 10 Jahre frei)
>>>Stand 2011<<<

 



Ein prüfender Blick auf das Meer – zugegeben, die Wellen sind etwas hoch, das Schiffspersonal zerstreut jedoch unsere Bedenken......

 

 

 


 „....seid Ihr bereit?“ Die Antwort ist mehr als eindeutig!

 

 

 

 

 

Alle, wirklich alle, warten ungeduldig darauf, dass es endlich losgeht!

 

 

 

 


Das geübte Bordpersonal bereitet alles für das Ablegen vor.
Übrigens fasst das Schiff bis zu 300 Personen, wir sind allerdings nur ca. 80 Passagiere, eine kleine überschaubare Gruppe!

 

 


 

Links ein Leuchtturm, rechts ein Leuchturm und dazwischen nur der Bug....

 

 

 


.....und schon liegen die beiden farbenfrohen Leuchttürme und das schöne Castiglione della Pescaia auch schon hinter uns!

 

 

 


Die Route der Yacht führt normalerweise über Talamone und Porto S. Stefano (Halbinsel Argentario), nach Giannutri, dann Giglio und zurück nach Castiglione della Pescaia.

Unser Kapitän allerdings entschließt sich an diesem Tag zuerst Giglio anzusteuern.
 

 

 

 

 

 

Ein jeder genießt die Fahrt auf seine Art und Weise.
Zugegeben, das Meer ist etwas rau, aber durchaus erträglich, zumindest für fast alle! Sollte man nicht ganz so seefest sein, rate ich dazu, eher einen windstillen Tag für den Ausflug wählen

 


 

Hat der junge Mann nun nur Durst oder trinkt er sich ein wenig Mut an !

 

 

 

 

 

 


Nach ca. 1 ½ Stunden Fahrt kommt Giglio in Sicht!

Kurz ein paar Fakten zu dieser schönen Insel:
Giglio ist Teil des Toskanischen Archipels und zusammen mit der Nachbarinsel Giannutri bildet sie die Gemeinde „Isola del Giglio“, die in der Provinz Grosseto liegt. Sie befindet sich ca. 50 km südöstlich von Elba und ca. 18 km westlich der Halbinsel Monte Argentario.

 


Der Name Giglio geht auf die Latinisierung "Aegilium" zurück, abgeleitet von der griechischen Vokabel aix, aigos (Ziege) und so ist die Insel Giglio auch unter dem Namen die „Ziegeninsel“ bekannt.
Die Küste hat eine Länge von 28 km, die höchste Erhebung der Insel bildet der „Poggio della Pagana“ und liegt 496 m ü.d.M..
 

 

 

 

 

Auf der Insel Giglio, die übrigens nur ca. 1400 Einwohner hat (Volkszählung 2001), befinden sich drei größere Orte.
 

Porto, das mit seinen bunten Hafenbild wie ein Juwel vor uns liegt.
 

Castello ist der Hauptort der Insel, der 405 m ü. d. M. gelegen ist und von einer Festung gekrönt, die von einem mittelalterlichen Mauerwall umschlossen wird. Der Ort gehört übrigens zu einem der schönsten Dörfer Italiens!


Campese ist im Westen der Insel befindet sich in einer Bucht und hat den größten Sandstrand der Insel.

 

 


Auf der Insel befindet sich auch ein meeresbiologisches Institut zur Erforschung der Meeresflora und -fauna. Außerdem ist die Insel sehr beliebt bei den Sporttauchern, denn um die Insel verteilt gibt es verschiedene Tauchreviere.
 

 

 

 

 


Schön war die Fahrt, schön aber auch wieder Land unter den Füßen zu haben – ich sehe strahlende Gesichter!
 

 

 

 

 

 

 


In Giglio Porto kann man Yachten und Segelbote in allen Größen und Preisklassen bestaunen.....

 

 

 

 

 


......kein Wunder, dass die Insel, mit ihrem glassklaren Wasser, ein so beliebtes Anlaufziel ist!
 

 

 

 

 

 

 

Der Aufenthalt in Giglio ist ca. 2 ½ Stunden, die jeder so verbringen kann, wie er mag - ob man nach Castello oder Campese fahren oder in Porto bleiben mag. Wir entschließen uns für die Variante Porto. Aber erst brauchen wir eine kleine Stärkung. Wir essen etwas in einer kleinen Pizzeria mit Selbstbedienung....

 

 

 

 


 

 

.....aber es gibt viele kleine schnucklige Hafen-Restaurants mit herrlichen Fischgerichten. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei!


 

 

 

 

 


In allen Ecken..........


.......herrscht geschäftiges Treiben! Erstaunlich wie der breite LKW durch die schmalen Gassen passt!



 

 

 


In Porto gibt es ebenfalls einen kleinen Strand....,

 

 

 

 

 

 


..zum abkühlen und ausruhen genau das richtige für uns!

 

 





 

Außerdem kann man Bestens die Verhaltensstudien der Möwen betreiben.

 

 

 

 


Wieder bei unserer Yacht angelangt, demonstriert uns der Reiseleiter „Il Mago“ (der Zauberer) wie einfach es ist, ein paar Fische herbei zu zaubern.
 

 

 




Ein paar Brocken Brot genügen, um ein paar kleine Fische anzulocken........
 

 

 

 

 


....und die großen fressen ja bekanntlich gerne die kleinen!

 

 

 

 



Wenn man bei dem Anblick der vielen Fische keinen Hunger bekommt!

 

 

 

 



Das Fisch-Risotto (risotto ai frutti di mare) war reichlich und wirklich sehr gut. Für diejenigen, die keinen Fisch mögen, gibt es Nudeln mit Tomatensauce (pasta al sugo di pomodoro).

 

 



Nach dem köstlichen Mahl überlässt uns der Kapitän die Wahl, ob wir in Giglio bleiben oder weiter nach Giannutri schippern möchten. Da das Meer sich nun beruhigt hat, wollten alle weiter zur nächsten Insel und so lassen wir Giglio hinter uns.


Übrigens kann man auch von Porto s. Stefano nach Giglio übersetzen und es lohnt sich mit Sicherheit einen ganzen Tag auf dieser schönen Insel zu verbringen, um alle Orte zu besichtigen!
 

 


 

 

Aha, man merkte, dass das Schiff nun sanft und ruhig im Meer dahingleitet – nanu, wo ist den „Jack“ abgeblieben, warum ist er nicht bei seiner „Kate“!
 

 

 

 

Nach nur ca. 40 Minuten kommt Giannutri in Sicht, klein, aber fein!!!!

Die Insel hat die Form eines Halbmondes und erstreckt sich von Norden (Punta Secca) bis Süden (Punta del Capel Rosso) über drei Kilometer und misst an der breitesten Stelle 500 m.

 

 

 


Die raue Felsenküste der südlichsten toskanischen Insel senkt sich nur zweimal, um zugängliche Buchten zu bilden.
 


 




Schon die Römer wussten das milde Klima von Giannutri zu schätzen und erschlossen die kleine Insel mit einem Hafen. Wohlhabende römische Familien erbauten hier aufwendige Wohnsitze.
 

 

 

 

 


Die Gewässer um Giannutri sind als herrliche Tauchgebiete bekannt. Kristallklares Wasser, eine reichhaltige Unterwasserfauna und -flora sowie zahlreiche Grotten lassen die Herzen der Taucher höher schlagen. Man kann hier alles Mögliche entdecken: Seerosen, Medusen, Seepferdchen, Seesterne, Korallen, Seeigel, Brassen, Schwämme aber auch Reste untergegangener Schiffe. Selten, aber durchaus möglich sind Begegnungen mit Delfinen, Walen oder Seeschildkröten

 

 

 



Hotels und Campingplätze gibt es nicht auf Giannutri, es gibt Ferienwohnungen/Ferienresidenzen und mehrere private Anwesen findet man in weniger streng geschützten Bereichen der Insel.

 

 

 

 

 


Die Stille wird nur durch die die Geräusche der Natur unterbrochen, die Natur alleine ist der Hauptdarsteller. Um das reiche Naturerbe vor Risiken zu bewahren, wurde die Insel Giannutri zum Meeres-Naturpark erklärt (Parco nazionale dell‘arcipela Toscana) und wird folglich seitdem von den Behörden geschützt.

 

 

 



Überall weisen Schilder darauf hin, dass man vom 26. Mai bis 12 Oktober bestimmte Wege ohne Führung und ohne gültige Berechtigung nicht begehen darf.

Das Schiffspersonal wies uns speziell darauf hin, dass wir nur die Hauptweg nutzen und die Nebenwege meiden mögen.

 

 

 




Unser Ziel ist die Bucht des ehemaligen römischen Hafens, ein kleines Juwel mit ein paar antiken Überresten, wie z. B. der Säule, die man auf dem Bild erkennen kann. Allein nur der Blick, wenn man in die Bucht „einläuft“, ist atemberaubend – man fühlt sich sofort in eine andere Zeit versetzt, denkt an einen Abenteuerfilm, versunkene Schiffe und einer Schatzsuche..........!
 

 



....nicht alle, manche denken nur ans Abkühlen!!!!

Uns ist es zu heiß, um die Überreste der römischen Villa zu begutachten, obwohl es sich bestimmt lohnen täte.
 

 

 

 

 


Aber die 1 ½ Stunden Aufenthalt neigen sich dem Ende zu und unsere, ja unsere (!) Yacht wartet bereits auf uns!


 




Nun wohne ich schon lange in der Toskana und muss mich wundern, dass es 16 Jahre gedauert hat, bis ich das erste Mal den Fuß auf diese bezaubernde Insel gesetzt habe. Es wird sicher nicht das letzte Mal sein.
Aber vorerst sage ich „ciao bella isola“!
 

 




Der „Mago“ versüßt den Passagieren mit ein paar Karten- und anderen Zaubertricks die Zeit. Besonders gut ist er im „Basteln“ von Luftballonfiguren. Was das wohl wird.....?
 


Man kann schlecht sagen, was schöner ist: die Blume oder die Turteltäubchen, die im Herzen sitzen!!!!


 

 


Unsere Fahrt geht nun an der Küste entlang: an Talamone, am Naturpark der Maremma vorbei, an Marina di Alberese, an Principina al Mare, an Marina di Grosseto.....
 

 

 

....bis wir wieder Castiglione della Pescaia erreichen.

 

 

 

 

 

 


Es war ein wunderschöner Tag und es hat allen wirklich gut gefallen!

 



 

Wie immer


Ihre Uschi Ipolt-Ustali

unter diesem Link finden Sie alle bisher erschienen Jahresrückblicke von 2002 bis 2011!

 


 

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E-Mail: info@blunavy.com oder blunavy09@gmail.com

Website: www.blunavycrociere.com oder www.blunavy.com
Es werden außerdem auch Minikreuzfahrten nach Elba und Capraia angeboten!

Alle Kreuzfahrten finden ab Ostern und vor dem 15. Juni nur am Wochenende statt. Ab 15. Juni und bis Ende Oktober auch unter der Woche!

Die Blunavy organisiert unter anderem auch Feste mit Musik, Abendessen, Bankette, Hochzeiten, Geburtstage und vieles mehr! Außerdem gibt es rollstuhlgerechte Toiletten an Bord

>>>>>>>Alle Angaben ohne Gewähr!<<<<<<<
 

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