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Jahresrückblick 2005
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Wer isst nicht gerne Pizza?!?
Mit Italien verbindet man Pizza, jedoch isst man Sie in jedem Land, auf
jedem Kontinent. Überall auf der Welt kennt man sie! |
| Alle Kinder lieben Pizza (auch wenn die Junior-Tüte von McDonald eine
harte Konkurrenz darstellt!!!) und auch Erwachsene können schwer bei
einer Pizza nein sagen.
Jeder hat schon mal eine gegessen, ob beim Italiener, aus der
Tiefkühltruhe oder selbstgemacht - womit wir beim Thema wären!
Ich mache leidenschaftlich gerne Pizza und so wollte ich über eines
meiner Hobbies schreiben.
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Im Folgenden habe ich Ihnen einen kleinen Bildbericht zusammengestellt |
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Ich gebe das Mehl in eine große Schüssel, mache ein Kuhle, brösle die
Hefe hinein und gebe etwas lauwarmes Wasser hinzu. Einen Vorteig mache ich
nicht! Salz, Olivenöl und Bier wird noch ergänzt und los
geht's..............
......Ärmel hoch und gut durchmischen....... |
| ....weiter geht es mit kräftigem Kneten - das kommt gut und hilft gegen
schlaffe Oberarme. Wer braucht da noch ein Fitnesscenter ;0)!!! Ich knete
hier übrigens Teig von 3 kg Mehl - das ergibt bei mir 24 Pizzen! |

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Dann mit den Bitsche-Batschi-Händchen noch eine Kugel geformt, zurück
in die Schüssel und nun abgedeckt unter die Bettdecke oder an einen
anderen warmen Ort (im Sommer stelle ich den Teig abgedeckt mit einem
Ge-schirrtuch nach draußen, denn bei 35°C geht er sehr schnell auf).
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| Während der Teig so vor sich her geht, bereite ich die anderen Zutaten
vor: Die Tomatensauce mache ich aus grob passierten Tomaten, denn die
haben eine gute Konsistenz, gebe Salz (bitte abschmecken!) und Oregano
hinzu und lasse es bei kleiner Flamme ca. 20 - 30 Minuten köcheln. |

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Auf meine Pizza kommt nur Mozzarella und das nicht zu knapp. Ich rechne
für eine Pizza ca. eine ¾ Kugel!!!! Wussten Sie, dass man Mozzarella
reiben kann? Es ist zwar eine Mordsarbeit, aber es geht.
Wichtig ist nur, dass Sie den Mozzarella gut zusammendrücken und mit
ordentlichem Druck reiben! Garantiert sparen Sie sich eine weitere
Trainingsstunde im Fitnesscenter ;0)! |
| Helfende Hände oder Händchen sind ganz wichtig, denn gemeinsam macht
es natürlich noch mehr Spaß! |

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Frische Champignons schmecken auf der Pizza einfach besser. Sie werden
in der Pfanne mit Olivenöl, etwas Salz und einer angequetschten
Knoblauchzehe kurz angeschmort - probieren Sie es aus! |
| Für die Pizza "Ortolana" (Gemüsepizza) grille ich das
Gemüse. Ich nehme in der Regel Zucchini, Auberginen und Paprika
(natürlich alles frisch!), schneide das Gemüse in feine Längsscheiben (Zucchini
+ Auberginen), bzw. in Streifen (Paprika). |

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Das in Scheiben geschnittene Gemüse entwässere ich mit Salz, d. h.,
ich schichte es in ein Sieb und streue Salz darüber, decke es mit einem
Teller ab, beschwere das ganze und lasse es ca. eine ½ Stund stehen.
Danach abwaschen, trocken tupfen und grillen (nicht in Öl braten!!!!).
Ich habe einen Kontaktgrill, damit geht das prima. Sie können das Gemüse
natürlich auch in einer Grillpfanne oder auf einem normalen Grill
zubereiten.
Nur ein paar Tropfen Öl darüber, gesalzen war es ja schon! |
| Hier meine Zutaten auf einen Blick (immer von links nach rechts, unten
beginnend): Gorgonzola mit Mascarpone, Salsiccia (das sind frische
Schweinswürste, die man grillen, roh essen oder braten kann), gegrilltes
Gemüse, Thunfisch, Tomatensauce, Mozzarella, Ruccola, Salami, roher
Schinken, Pilze, Kapern, Oliven, Parmesan gehobelt, Mais, Sardellen,
Würstchen, frische Tomaten in Scheiben geschnitten und Zwiebeln. Ihrer
Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!!! |

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In der Zwischenzeit ist nun auch der Teig gegangen......nanu, wo ist er
denn hin......?
Jetzt geht es in die 3. Trainingsrunde, nach dem Motto: "Kampf der
Oberarm-Cellulitis!!!" Es werden Tennisball große Kugeln geformt,
etwas Mehl auf Arbeitsfläche und Teigkugel. Nun geht es los und mit Hilfe
von Großmutters gutem Nudelholz beginnen Sie den Teig gleichmäßig
auszuwellen....... |
........dazwischen immer wieder wenden............
| ...und weiter auswellen, bis der Teig hauchdünn ist. Dann kommt er in
eine leicht gemehlte Form. Ich benutze Teflonformen mit 32 cm Durchmesser.
Hier nun ein mein kleines, aber sehr wichtiges Geheimnis: Ich backe
alle Böden kurz vor. Die Pizza schiebe ich auf mittlerer Schiene bei
220°C für ca. 4 Minuten kurz in den Ofen. Dies bezieht sich auf einen
Gasofen, im Elektroofen müssen Sie die richtige Backzeit selbst
herausfinden! Sollte der Pizzaboden große Blasen werfen, drücken Sie sie
am besten gleich raus (Achtung heiße Luft, verbrennen Sie sich bitte
nicht!!!!), sonst lässt sich die Pizza schlecht belegen. |

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Pizza, soweit das Auge reicht!!!!
Hier liegen 24 "Rohlinge", die darauf warten, belegt zu
werden..........
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| ...........nichts einfacher als das! Eccola, hier ist die erste Schicht,
die Tomatensauce oder die frischen Tomaten...... |

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<........nun noch die entsprechenden Beläge...........
.....und zum Schluss der Mozzarella! .......> |
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| Zeitaufwendig ist es schon, aber ich mache daraus eine Philosophie! Da
ich den ganzen Tag am Computer sitze, freue ich mich ab und zu auf eine
ordentliche Kochsession und noch mehr freue ich mich darüber, wenn es
allen schmeckt. Dann hat es sich doch gelohnt, nicht wahr!!! |

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Das oben beschriebene war die Hausvariante, die jeder in seinem Gas-
oder Elektroofen backen kann.
Nun kommen wir zu Phase 2, für Fortgeschrittene - die Steinofenpizza!!!!
Das ist nun die professionellere Variante! Wahrscheinlich haben Sie im
Garten nicht gerade zufällig einen Steinofen stehen - dafür steht er in
dem einen oder anderen Ferienhaus!!! |
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Die Vorbereitung - die Jungs geben das Startzeichen..........
.........zum Holzholen..........
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.............damit der Ofen vorgeheizt werden kann. Das braucht seine
Zeit, denn es muss eine Temperatur von ca. 200 - 220°C erreicht werden.
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Nur nicht zu große Holzstücke oder zu viel Holz aufs Mal auflegen!!!
Ist es dann soweit, die Glut zur Seite schieben und der Ofen ist
bereit!!!!
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In der Zwischenzeit, während die Männer die schwere und glühend
heiße Arbeit machen, wellen die fleißigen Bienchen bei einem
"Kochwein" die Teigböden aus...... |
| .....auch hier werden die Teigböden kurz vorgebacken. Aufgepasst, im
Holzofen geht es wesentlich schneller!!!! |

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Nun gilt es die Pizzen (Pizze, Pizzas, ja, wie sagt man das nun
richtig!?!?) zu belegen. Das nenne ich einen "Sister-act"!
Die Männer schuften.......... |
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| ......und kontrollieren - zu zweit geht es einfach besser oder können
Sie es nicht alleine ;0)!
Bei der glühenden Hitze muss man löschen (wussten Sie, dass man in
Italien zur Pizza Bier trinkt!?!)
B U O N A P P E T I T O!
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Hier ein paar Beispiele
meiner Lieblings-Pizzen:
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Pizza Caprese:
Ohne Tomatensauce, dafür mit frischen Tomaten. Etwas Salz und Pfeffer,
Mozzarella. Nach dem Backen kommt erst der frisch Basilikum drauf!
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Pizza Napoli:
Tomatensauce, Oliven (grün oder schwarz), Kapern, Sardellenfilets und
Mozzarella. |

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Pizza Ortolana:
Tomatensauce, gegrilltes Gemüse, Mozzarella - bitte achten Sie hier
etwas auf die Optik, schließlich isst das Auge mit!
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Pizza Tonno:
Tomatensauce, Thunfisch in kleinen Stücken, Zwiebelringe, Mozzarella
und wahlweise Mais. |

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Pizza Barbara:
Tomatensauce und Mozzarella. Erst nach dem Backen wird die Pizza mit
rohem Schinken (luftgetrocknet oder geräuchert), Ruccola und gehobelten
Parmesan (klappt prima mit einem Kartoffelschäler!) belegt.
(Wirklich lecker, Anmerkung des Webmasters, spreche aus Erfahrung.....) |
Pizza Uschi Special:
Tomatensauce, Salsiccia, Gorgonzola mit Mascarpone (für
Kalorienbewußte!), Zwiebelringe, Champignons und Mozzarella. |

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Und, Appetit bekommen? Wir lassen es uns auf jeden Fall schmecken, denn
vom letzten Mal sind noch ein paar Pizzen übriggeblieben und diese hatte
ich eingefroren.
Ihre
Uschi Ipolt - Ustali
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